Die Hecke

Die Hecke ist die Begrenzung des Landes und gleichzeitig der Schutz. Sie sollte eine gewisse Breite haben um für Wild und Menschen undurchdringlich zu sein. Weiter ist sie Lebensraum und Nahrungsquelle für unzählige Tiere. Durch das Nistverhalten der Vögel wird sich die Hecke durch die in ihren Kot enthaltenen Samen automatisch erweitern. So werden Vögel ihre eigene Nahrungsquelle erweitern. Ich werde die Hecke in 3 Höhenstufen eingliedern um den Wind zu lenken. So wird der Wind seine Kraft nicht an der Hecke entladen, sondern in die Höhe tragen. Die Höhenstaffelung ermöglicht einen weiträumigen Blick in die Hecke, ohne die davor liegenden Pflanzen zu verdecken. Gleichzeitig bekommt man innen liegend einen gewissen Schutz. Die Breite der Hecke wird stark variieren um Windschutzbecken zu erschaffen, in denen empfindliche Pflanzen gesetzt werden können.

Die äußerste Stufe (im Bild 1) wird von geringer Höhe sein um den Wind eine Stufe höher zu tragen. Diese Stufe werde ich zur Außenseite vorrangig mit Dornen ausgestatteten Pflanzen besetzen. Nach innen werde ich Bodendecker, Zierpflanzen, Duftpflanzen und Nutzpflanzen bis zu einer Höhe von ca. einem halben Meter setzen.

Die mittlere Stufe (im Bild 2) wird schon hoch genug sein um Wild abzuhalten. Meine Planung liegt hier bei ca. einen Meter bis eineinhalb Meter. Die äußere Seite wird ebenfalls viel mit Dornenpflanzen besetzt oder mit sehr dicht wachsenden. Die Innenseite wird wieder mit Zier-, Duft- und Nutzpflanzen besetzt werden.

Die innerste und somit höchste Stufe (im Bild 3) soll mindestens die Höhe eines effektiven Sichtschutzes erreichen. So möchte ich mindestens 2 Meter anpeilen.

Bei diesem Aufbau wird es schwierig die Hecke von beiden Seiten zu beernten, da man ungern in Dornen herumlaufen wird. Man könnte Pfade zwischen den einzelnen Stufen lassen, jedoch möchte ich hier bewusst die Außenseite den Tieren überlassen. In unserer verarmten Kulturlandschaft benötigen Tiere ohnehin Plätze für sich.

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