Die Kleinklimazonen

Kleinklimazonen sind besonders wichtig für die Biodiversität und ein ausbalanciertes Ökosystem. Daher sollten diese in den unterschiedlichsten Varianten im gesamten Garten angelegt werden. Diese werden dort Anwendung finden, wo sie später gut eingepasst werden können. Kleinklimazonen müssen nicht immer besonders groß sein. Der Augenmerk liegt vielmehr auf die Vielfalt.

Bereiche können durch eine Steinmauer mit vielen Nischen voneinander abgegrenzt werden. Die Mauer wird sich im Laufe des Tages erwärmen und diese im Verlauf der Nacht wieder abgeben. Die Nischen bieten vielen kleinen Tieren Zuflucht und bei entsprechender Höhe auch einigen Vögeln.

Ein Stein oder Kieselgarten wird sich ebenfalls im Verlauf des Tages aufwärmen und die gespeicherte Wärme in der Nacht abgeben. Dieser Bereich ist eher Trocken. Daher könnten hier Pflanzen mit einem geringen Wasserverbrauch angesiedelt werden. Ein Stein oder Kieselgarten lässt sich hervorragend mit einer Steinmauer kombinieren um das Bild auszuweiten.

Ein Haufen aus totem Holz bietet vielen Tieren eine Zuflucht. So auch den Vögeln die dort Nistplätze finden. Durch das ausscheiden von Saatgut pflanzen diese automatisch eine neue Vegetation die ihrer Nahrung entspricht. Sobald das Holz weit genug verrottet ist, wird sich ein grüner Teppich ausbreiten. Bis dahin bleiben die Keimlinge im Schutz des Holzes vor Wild bewahrt.

Eine Sonnenfalle, also ein Bereich der die Sonnenwärme hält, ist ideal um Pflanzen zu kultivieren, die sonst nur in wärmen Gegenden zu finden sind. Jedoch ist eine gewisse Winterhärte zu beachten.

Die Sonnenfalle beinhaltet meist automatisch eine Windbremse, damit die Wärme nicht davon getragen wird.

Wasserbereiche erweitern die Vielfalt enorm. Zum einen findet sich genügend Leben im Wasser, zum anderen ist die Luftfeuchtigkeit erhöht und die Vegetation um die Wasserfläche herum bekommt mehr Kondensationsfeuchtigkeit.

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